Weisheitszahn-OP beim Spezialisten

DDr. Emanuel Bruckmoser ist Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Kieferchirurg) und somit auch Spezialist für Zahnentfernungen aller Art. Vertrauen Sie auf die langjährige Erfahrung von DDr. Bruckmoser für eine schonende und schmerzfreie Zahnentfernung. Für schwierige Fälle steht direkt in der Praxis ein digitales 3D-Röntgen zur Verfügung, um z.B. die Lage der Zahnwurzeln zum Unterkiefernerv im Detail untersuchen zu können.


Gründe für eine Weisheitszahn-OP

Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, weshalb Weisheitszähne entfernt werden müssen. Oft verursachen sie Entzündungen, die zu starken Schmerzen und ausgeprägten Schwellungen führen können. Besonders häufig ist das bei Weisheitszähnen im Unterkiefer der Fall, wenn diese nur teilweise durch das Zahnfleisch durchgebrochen sind. Der hintere Teil des Weisheitszahns wird dann von einer Art "Schleimhautkapuze" bedeckt, unter der sich Bakterien ansammeln und so Beschwerden verursachen können. Im schlimmsten Fall kann sich ein Abszess bilden, der aufgeschnitten werden muss, weil Antibiotika die Abszessmembran nicht durchdringen können und deshalb als alleine Behandlung nicht wirksam sind.
Im Bereich der Weisheitszähne können sich auch Zysten ausbilden, die den Knochen auflösen, sich immer weiter ausdehnen und kontinuierlich an Größe zunehmen. In solchen Fällen werden Zyste und Weisheitszahn gemeinsam im Rahmen der OP entfernt. Weisheitszähne werden zudem auch angeschuldigt, für die Verschiebung von Zähnen verantwortlich zu sein. Aus diesem Grund werden viele Patienten von Kieferorthopäden zur Entfernung der Weisheitszähne in unsere Praxis überwiesen.


Ablauf der Operation

Der genaue Ablauf der Operation wird im Rahmen eines ausführlichen Aufklärungsgespräches detailliert mit Ihnen besprochen. Bei Weisheitszähnen im Unterkiefer ist praktisch immer eine operative Entfernung nötig, selbst wenn sie schon zum Teil durchgebrochen sind. Obere Weisheitszähne können oft ohne großen operativen Aufwand entfernt werden, sofern sie bereits ganz oder teilweise durch das Zahnfleisch durchgebrochen sind.

Für eine Weisheitszahn-OP ist in der Regel eine lokale Betäubung völlig ausreichend. Bei Angstpatienten hilft meist schon eine medikamentöse Sedierung, die von Patienten oft als "K.O.-Tablette" oder "Wurschtigkeitstablette" bezeichnet wird. In seltenen Fällen ist eine Behandlung in Vollnarkose erforderlich. Da wir sehr viel Erfahrung mit Angstpatienten haben, sind Sie bei uns in den besten Händen, egal ob die Operation in Lokalanästhesie, mit Sedierung oder in Vollnarkose durchgeführt werden soll.


Was Sie nach der Operation beachten sollten

Nach der OP sind einige Empfehlungen zu beachten, um einen komplikationsfreien Heilungsverlauf gewährleisten zu können. Solange die Spritze wirkt (Taubheitsgefühl), dürfen Sie nichts essen und nichts Heißes trinken, weil Sie sich dabei in die Schleimhaut (Zunge/Wangen/Lippen) beißen oder sich verbrennen könnten ohne es zu merken. Sie können aber problemlos z.B. kühles Leitungswasser trinken. Nach der OP ist die Verkehrstüchtigkeit eingeschränkt, da die Reaktionsfähigkeit vermindert ist. Diese Einschränkung ist jedoch nicht sehr ausgeprägt, sodass Sie trotzdem selbst fahren dürfen. Wichtig ist eine ausreichende Kühlung der OP-Region (z.B. mit cool packs), um der auftretenden Schwellung entgegenzuwirken. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden. Gegen die Schmerzen können Sie bei Bedarf Schmerzmittel einnehmen. Nach wenigen Tagen sollten die Schmerzen bereits deutlich abgeklungen sein. Wichtig für eine ausreichende Reduktion der Bakterien im Mund und damit auch für eine gute Wundheilung ist das tägliche Zähneputzen. Im Bereich der OP-Wunde muss das Zähneputzen sehr vorsichtig durchgeführt werden (nicht über die Nähte putzen). Eine Mundspülung (z.B. Chlorhexidin) ist hilfreich zur Unterstützung der täglichen Mundhygiene und damit auch der Wundheilung. Bei der Ernährung sollten Sie sich in den ersten Tagen auf flüssige bzw. passierte Breikost beschränken. Generell sollten Sie sich schonen und in der ersten Zeit auch auf Sport verzichten. Falls Sie rauchen ist es ganz wichtig, zumindest bis zur Nahtentfernung vollständig auf das Rauchen zu verzichten. Ansonsten kann eine schmerzhafte Wundheilungsstörung auftreten, die zusätzlich behandelt werden muss. Alle Empfehlungen werden nach der OP detailliert anhand eines Infoblattes mit Ihnen besprochen. Dieses Infoblatt können Sie selbstverständlich mit nach Hause nehmen.


Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie einen Beratungstermin vereinbaren? Kontaktieren Sie uns einfach unter 0662-83080815 für ein persönliches Gespräch!

Hier finden Sie uns