Zahnimplantate beim Spezialisten
in Salzburg

DDr. Emanuel Bruckmoser ist als Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit Implantologie-Diplom der Österreichischen Zahnärztekammer sowohl Spezialist für kieferchirurgische Eingriffe als auch für das Setzen von Zahnimplantaten. Im Rahmen einer ausführlichen Erstberatung in der modern ausgestatteten Wahlarztpraxis in Salzburg werden Ihre Vorstellungen und Wünsche im Detail besprochen, um so ein optimales und individuell für Sie passendes Behandlungskonzept erstellen zu können.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ersetzt die Wurzel eines verloren gegangenen Zahnes und kann somit als künstliche Zahnwurzel angesehen werden. Es können einzelne Zähne oder mehrere Zähne ersetzt werden. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Brückenversorgung  müssen keine Zähne beschliffen werden, d.h. die Nachbarzähne können geschont werden. Auch für zahnlose Patienten stehen unterschiedliche Möglichkeiten der Versorgung zur Verfügung, sodass Funktion und Ästhetik wieder hergestellt werden können. Der wiedergewonnene Kaukomfort bedeutet auch einen bedeutsamen Gewinn an Lebensqualität


Die meisten der heutzutage gesetzten Implantate bestehen aus einer Titanlegierung, da sich dieses Material bereits seit vielen Jahrzehnten hervorragend bewährt hat. Alternativ dazu gibt es auch Keramikimplantate, allerdings sind die Daten bzgl. der Langlebigkeit noch nicht so umfangreich wie bei Titanimplantaten. In unserer Praxis werden ausschließlich Qualitätsprodukte einer der weltweit führenden Firmen auf diesem Gebiet verwendet. Langzeiterfahrungen mit diesem Implantatsystem sind durch umfangreiche Studien und Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften sehr gut belegt.

Planung und Behandlung

Zur OP-Planung ist meist die Anfertigung eines 3-D Röntgens erforderlich, welches direkt in unserer Praxis angefertigt werden kann. Anhand dieser dreidimensionalen Darstellung können Position, Länge und Durchmesser der Implantate direkt am Computer geplant werden. Gerne können Sie bei dieser 3D-Planung dabei sein, falls Sie daran interessiert sind. Auch die Anfertigung einer Bohrschablone ist möglich, mit der die Implantate besonders bei schwierigen Situationen verlässlich in der korrekten Position gesetzt werden können. So ist es in bestimmten Fällen auch möglich, einen Knochenaufbau zu vermeiden.

Die Operation zum Setzen der Implantate lässt sich absolut schmerzfrei in lokaler Betäubung durchführen. Damit ein Implantat gesetzt werden kann, wird mithilfe von speziellen Bohrern mit unterschiedlichen Durchmessern ein Loch bzw. ein Kanal in den Knochen gebohrt. Anschließend kann die Schraube, also das Implantat, in den Knochen eingedreht werden. Die sicherste Option für das Einwachsen des Implantats stellt die gedeckte Einheilung dar. Dabei wird die Schleimhaut nach dem Eindrehen des Implantates mit Nähten vollständig verschlossen, damit das Implantat in Ruhe einheilen kann. Häufig ist aber auch eine offene Einheilung möglich, ohne dass das Risiko eines Implantatverlustes dadurch deutlich erhöht wird. Dabei wird ein sogenannter Gingivaformer, der durch die Schleimhaut herausragt, auf bzw. in das Implantat eingeschraubt.


Sofortimplantate

In bestimmten Situationen ist es möglich, sofort im Anschluss an eine Zahnentfernung ein Implantat zu setzen, also im Rahmen eines einzigen operativen Eingriffes. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass das Implantat stabil verankert werden kann. Danach erfolgt eine Einheilzeit von ca. drei Monaten. In dieser Zeit kann das Implantat unter bestimmten Voraussetzungen bereits mit einer provisorischen Krone versorgt werden (Sofortversorgung).
Eine besondere Form ist die sogenannte verzögerte Sofortimplantation. Dabei wird nach der Zahnentfernung die Heilung des Weichgewebes abgewartet (ca. ein Monat). Dieses Vorgehen bietet aufgrund der geschlossenen Schleimhaut bei der Implantat-OP zusätzliche Sicherheit für die Einheilung des Implantates. Im Gegensatz zur Spätimplantation ("sicherste Variante"), bei der zusätzlich zur Weichgewebeheilung auch noch die vollständige Ausheilung des Knochens abgewartet wird (ca. 3-4 Monate), bringt die verzögerte Sofortimplantation somit eine beträchtliche Verkürzung der Wartezeit bis zur definitiven prothetischen Versorgung.


Risikofaktoren

Zahnimplantate gehören seit vielen Jahren zur Routineversorgung bei Patienten mit fehlenden Zähnen. Das Alter spielt für solche Eingriffe keine große Rolle, d.h. auch in höherem Alter können Zahnimplantate mit guten Erfolgsaussichten gesetzt werden, sofern keine relevanten Begleiterkrankungen vorliegen. Bei adäquater Pflege und regelmäßigen Routinekontrollen haben Implantate auch langfristig eine hohe Erfolgsquote. Risikofaktoren für einen frühen Verlust sind v.a. unzureichende Mundhygiene sowie Rauchen oder ein schlecht eingestellter Diabetes. Auch die Einnahme bzw. Verabreichung bestimmter Medikamente für den Knochenstoffwechsel, wie z.B. Bisphosphonate (Zometa, Aclasta, etc.) oder Denosumab (XGEVA, Prolia) stellen einen bedeutsamen Risikofaktor dar. Im Rahmen der ausführlichen Erstberatung bzw. des Aufklärungsgespräches wird Ihre individuelle Situation im Hinblick auf eventuelle Risikofaktoren genauestens evaluiert.


Prothetische Versorgung

Falls Sie von Ihrem Zahnarzt überwiesen werden, ist es üblich, dass bei uns nur die Implantate (also die Schrauben im Knochen) gesetzt werden. Die prothetische Versorgung (Implantatkronen, -brücken, -prothesen) erfolgt dann nach Abschluss der Einheilphase (und einer operativen Freilegung der Implantate bei gedeckter Einheilung) wieder beim überweisenden Zahnarzt. Falls Sie selbst keinen Zahnarzt haben, kann die prothetische Versorgung aber auf Wunsch natürlich auch gerne bei uns gemacht werden.

Wurde ein einzelnes Implantat gesetzt, wird dieses in der Regel mit einer zahnfarbenen Keramikkrone versorgt. Ein gängiges und sehr hochwertiges Material dafür ist Zirkonoxid. Bei mehreren fehlenden Zähnen (bzw. gesetzten Implantaten) kommt je nach Situation auch die Versorgung mit einer Implantatbrücke in Frage. Im Falle eines zahnlosen Ober- und/oder Unterkiefers besteht oft der Wunsch nach stabiler Verankerung einer Prothese. Vor allem im Unterkiefer ist der Halt einer "normalen" Prothese ohne Implantate besonders bei ausgeprägtem Knochenschwund sehr schlecht. Im Oberkiefer ist der Prothesenhalt aufgrund der Saugwirkung am Gaumen zwar besser, allerdings wird dieser Teil der Kunststoffprothese (Gaumenplatte) oft als störend empfunden. Mit Zahnimplantaten lässt sich in solchen Situationen eine gaumenfreie Versorgung realisieren, die ausreichend Freiraum für die Zunge gewährleistet und das Geschmacksempfinden praktisch nicht beeinträchtigt.

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